
Bereits Mitte März wurde mit dem Award "Digitaler Humanismus in der Praxis" ein deutliches Signal für eine Digitalisierung gesetzt, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Die Auszeichnung wurde von Georg Krause, dem Vorstandsvorsitzenden (CEO) der msg Plaut AG, ins Leben gerufen. Geehrt wurden Persönlichkeiten und Initiativen, die technologische Innovation nicht losgelöst von ethischer Verantwortung betrachten und den digitalen Wandel stattdessen aktiv im Sinne der Gesellschaft gestalten.
Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung wurde dem Netzwerk VÖSI WOMENinICT der Award in Wien verliehen. Gewürdigt wurde das Engagement für digitalen Humanismus als Leitidee für Wirtschaft und Gesellschaft. Den Preis nahm Initiatorin und Leiterin Christine Wahlmüller-Schiller von Patricia Neumann, CEO der Siemens AG Österreich und Jurorin des Awards, entgegen. Damit wurden die Aktivitäten gewürdigt, die technologische Entwicklungen nicht isoliert betrachten, sondern systematisch die Verantwortung für Menschlichkeit, Chancen-Fairness, Diversität und Inklusion mit der praktischen Umsetzbarkeit verknüpft. Mag.a Monika Herbstrith-Lappe, die sich als
Boardmember ür diese Themenfeld engagiert, steht ebenfalls für den Anspruch, die Digitalisierung sowohl effizient als auch werteorientiert zu gestalten und sagt im Hinblick auf den Award: "Ich freue mich sehr über diese Ehrung, denn sie verdeutlicht, wie wichtig es ist, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz konsequent mit Menschlichkeit, Verantwortung und gelebten Werten zu verbinden."
Die Neurowissenschaftlerin, Physikerin und Keynote-Speakerin Mag.a Monika Herbstrith-Lappe ist bekannt für ihren Einsatz um einen digitalen Humanismus, der technologische Innovation konsequent mit Menschlichkeit, Ethik, Werten, Future Skills und KI verknüpft. In ihrem Vortrag
"Mehr digital ermöglicht mehr menschlich - New Work in Zeiten von KI" zeigt sie, dass durch die Digitalisierung zwar immer mehr Aufgaben übernommen werden, zugleich aber auch neue Freiräume für menschliche Beziehungen und Future Skills wie Kreativität, Kommunikationsstärke und kritisches Denken entstehen. Sie warnt indessen davor, Künstliche Intelligenz sich selbst zu überlassen. KI treffe häufig Entscheidungen "für die Mehrheit, weniger für Minderheiten", wodurch bestehende Klischees und Ungleichheiten verstärkt werden könnten. Herbstrith-Lappe engagiert sich daher besonders dafür, Vielfalt auch in der Ära der KI zu sichern - auf den Punkt gebracht mit ihren Worten: "Wer Vielfalt will, muss Vielfalt prompten." Ihr Ansatz macht deutlich, dass verantwortungsvolle
Digitalisierung nicht nur effizient, sondern auch bewusst werteorientiert und divers gestaltet werden muss.
Mit dem wachsenden Einsatz von KI werden algorithmische Entscheidungen für Menschen immer schwerer nachvollziehbar und damit auch ethisch anspruchsvoller. Gleichzeitig übernimmt die Technologie jedoch zunehmend standardisierte Routinetätigkeiten und setzt so Potenziale für zwischenmenschliche Beziehungen und bislang unterschätzte Future Skills frei. Mag.a Monika Herbstrith-Lappe betont: "Wer erfolgreich mit KI arbeiten will, muss sich abseits der bekannten Denkpfade bewegen - Umwege, Irrwege und gedankliche Sackgassen eingeschlossen." Von zentraler Bedeutung sei es, KI-Entscheidungen stets aus der Perspektive von Menschlichkeit und Ethik zu prüfen, damit Diskriminierung ausgeschlossen und werteorientiert gehandelt wird.
(Bildquelle: VÖSI/APA-Fotoservice/Krisztian Juhasz)
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13. April 2026 | ID: 32282 | Artikel löschen
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Keynote Speakerin Mag.a Monika Herbstrith-Lappe ist Mathematikerin und Physikerin, Motivationspsychologin und Neurowissenschaftlerin sowie KI- und Zukunftsmanagerin. Sie ist Gründerin und Geschäftsführerin der "Impuls & Wirkung - Herbstrith Management Consulting GmbH" und seit über 40 Jahren in der Erwachsenenbildung tätig. Das Magazin TRAiNiNG, führendes Medium für Personalentwicklung in Österreich, hat sie zur "Speaker des Jahres 2024" gekürt. Von der Trainingsorganisation imh GmbH (Vorläufer: IIR), dem Premium Konferenz- und Seminaranbieter in Österreich, wurde sie seit 2008 jährlich als "Speaker/Trainer of the Year" ausgezeichnet - so auch 2025. Als High Performance Coach hat sie sich auf die Schnittstelle zwischen der subjektiven Sicht des Menschen und der objektiven Welt der Zahlen, Daten und Fakten spezialisiert. Mag.a Monika Herbstrith-Lappe ist DIE Expertin für Innovationsfreude, gesunde Leistungsstärke und Resilienz in der Ära der KI.
Die Motivationspsychologin ist außerdem Speakerin und Zukunftsgestalterin im Future Inspiration Team des österreichischen und deutschen Zukunftsinstituts sowie Vordenkerin im Think Tank Net of Brains und in einem IDG-Hub. Ferner gehört zu den vielfältigen Erfahrungsschätzen von Mag.a Monika Herbstrith-Lappe ihre Arbeit als Lektorin und Entwicklungspartnerin an der Universität für Weiterbildung Krems. Ehrenamtlich engagiert sie sich u.a. als Gründungsvorständin des Clubs Max Reinhardt Seminar, dem Förderverein für Schauspiel- und Regiestudierende an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Als Bündnispartnerin der idg Initiative Digitalisierung Chancengerechtigkeit und als Board Member von WOMENinICT setzt sie sich für Digitalen Humanismus und Human-Centred AI ein. Von 2021 bis 2023 war sie Vorständin der Vereinigung der Business-Trainer*innen und von 2023 bis 2025 Vizepräsidentin des Chapters Austria der German Speakers Association.