
So hat man OIi.P noch nie gesehen! Neues PETA-Motiv: hüllenlos und mit klarer Message auf dem Körper
Stuttgart, 26. August 2026 –
Oli.P mal ganz anders: Der beliebte Sänger, Schauspieler und Moderator macht mit seinem neuen PETA-Motiv auf das Leid von Tieren aufmerksam, die für Fleisch, Milch und Eier ausgebeutet und getötet werden. Auf dem neuen Motiv ist sein nackter Körper mit Worten wie „Eisbein“, „Schinken“ und „Filet“ beschriftet – Wörter, die ansonsten in Metzgereien zu finden sind. Die Begriffe schaffen emotionale Distanz und verschleiern, dass es sich dabei um Körperteile von fühlenden Lebewesen handelt. Das Motiv macht deutlich: „Alle Tiere haben die gleichen Teile“ – sowohl menschliche als auch nichtmenschliche Tiere.
Oli.P sagt dazu: „Ich als Veganer unterscheide nicht zwischen den Lebewesen und sage: ‚Du bist ein tierischer Mitbewohner, und du bist ein sogenanntes Nutztier und landest auf dem Teller.‘ Und nur weil ich einen Appetit auf etwas hätte, habe ich nicht das Recht, dafür ein Leben zu beenden. Tiere leben und fühlen wie wir, sie leben nicht, um ausgebeutet zu werden. Es ist so einfach – ihr geht im Supermarkt einfach an ein anderes Regal, mehr ist es nicht.“
Oliver Petzsokat alias Oli.P ist seit seinem Karrierestart bei der Daily Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (GZSZ) aus der deutschen Medienlandschaft nicht mehr wegzudenken. 2027 feiert das Multitalent sein 30-jähriges Bühnenjubiläum. Nach seiner 27-jährigen GZSZ-Pause sorgte er dieses Jahr dort mit seiner kurzzeitigen Rückkehr für eine virale Pressewelle. Sein 90er-Jahre-Hit „Flugzeuge im Bauch“ wurde 2026 erneut mit Gold geehrt – mittlerweile zum siebten Mal. Alle seine jüngsten Alben verzeichneten Erfolge in den Top Ten der offiziellen Charts. Jährlich spielt er seine Musik bei rund 150 Live-Auftritten und zählt damit zu den meistgebuchten Acts des Landes. In Berlin betreibt Oli.P eine Agentur mit integriertem Tonstudio und schreibt derzeit an seinem nächsten Album. Seine Liebe zu Tieren und der veganen Lebensweise konnte er mehrfach öffentlich machen, u. a. mit der Moderation von „Tiere suchen ein Zuhause“ (VOX) oder auch mit der Veröffentlichung seines veganen Kochbuchs (2026).
800 Millionen getötete Lebewesen pro Jahr – wie tierlieb sind wir wirklich?
PETA weist darauf hin, dass willkürlich zwischen sogenannten Haustieren und den zur Ausbeutung freigegebenen „Nutztieren“ unterschieden wird. Diese Denkweise ist bezeichnend für die Logik des Speziesismus, der Geschöpfe aufgrund ihrer Artzugehörigkeit diskriminiert. Viele Menschen sehen hinter Fleisch und anderen Produkten tierischer Herkunft nicht das fühlende Lebewesen. Doch allein in Deutschland werden jährlich 800 Millionen Landlebewesen in Ställen und Schlachthäusern getötet. Zuvor bekommen sie oftmals die Schwänze abgeschnitten, werden enthornt und männliche Tiere teils ohne Betäubung kastriert. Ihnen werden im Schlachthaus die Kehlen durchgeschnitten – oft mit nur unzureichender Betäubung, sodass sie langsam und qualvoll ausbluten. Ganz gleich, ob „bio“ oder konventionelle Haltung: Die Tiere leiden an Ausbeutung, Krankheiten sowie artfremder Haltung und werden getötet, lange bevor sie ihre natürliche Lebenserwartung erreichen. Um den Konsum von Tieren zu rechtfertigen, bekommen Teile von Tieren oft abstrakte Begriffe wie „Rippchen“ oder „Schinken“. So distanzieren sich Konsumierende emotional von dem damit verbundenen Tierleid.
PETA präsentiert Ausstiegsplan aus der Tierwirtschaft
Die tierhaltende Landwirtschaft gehört zu den ressourcenintensivsten und umweltschädlichsten Wirtschaftszweigen unserer Zeit. [1] Eine Agrarwende hin zur tierfreien Landwirtschaft ist dringend erforderlich, um das Leben künftiger Generationen zu sichern. PETA hat aus diesem Grund 2025 einen Ausstiegsplan aus der Tierwirtschaft veröffentlicht und fordert die Politik damit zum Handeln auf. Die Tierrechtsorganisation zeigt anhand konkreter Schritte, wie der Umstieg auf veganen Ökolandbau gelingen kann – um die Zukunft von Tieren und Menschen zu sichern sowie die Klimakatastrophe abzumildern.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden.
[1] Shepon et al. (2018): The opportunity cost of animal based diets exceeds all food losses. Online abrufbar unter:
https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.1713820115. (30.04.2026).
Weitere Informationen:
PETA.de/Themen/Ernährung
PETA.de/Themen/Fleisch
PETA.de/Themen/Fleischessen-Rechtfertigung
PETA.de/Lifestyle
Veganstart.de
PETA.de/Aktiv/Tierfreie-Landwirtschaft
Zusätzliches Videomaterial finden Sie hier:
https://nc.peta.de/s/ceZTjTRSnmw8aYN
(Bildquelle: @Marvin Sokolis für Peta Deutschland e.V.)
(Bildquelle: )
26. August 2026 | ID: 35170 | Artikel löschen