Die eigenen „Krakeleien“ mit neuen Augen betrachten

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Die eigenen „Krakeleien“ mit neuen Augen betrachtenSie hat als Modedesignerin und Maßschneidemeistern mit vielen berühmten Künstlerinnen und Künstlern gearbeitet: Sabrina Hey kennt sich aus mit Gestaltung, Schönheit und Wirkung und hat ein Gespür dafür, Menschen individuell in Szene zu setzen. Mit ihrem Buch „Du bist ein Kunstwerk“, das am 9. September im GOLD Verlag erscheint, spricht sie uns nun alle an, und ihr Titel ist durchaus wörtlich gemeint: „Niemand sollte sich als Projekt begreifen, das zu optimieren ist“, so die Autorin. Vielmehr sei jeder von uns ein Kunstwerk, und die persönlichen „scheinbaren“ Krakeleien – mit denen die persönlichen Themen und Probleme im Leben gemeint sind – machen uns wertvoll und schön.


Persönliche und sehr ehrlich erzählte Geschichten verdeutlichen, was Hey mit ihrer These meint. Sie möchte jede Leserin und jeden Leser dazu einladen, sich von ungewöhnlichen Perspektiven und berührenden Momenten inspirieren zu lassen. Im Kern geht es in ihrem Buch um Würde und Selbstwirksamkeit, also um Dinge, die im Alltag mit seinen vielen vermeintlichen Katastrophen häufig unterbelichtet werden. Mit Leichtigkeit und zugleich inhaltlicher Tiefe gelingt es der Autorin, ihre Botschaft an die Frau und an den Mann zu bringen: „Beginne, deinen eigenen Wert zu sehen – und es verändert sich sowohl dein Leben als auch die Welt um dich herum.“


Wir sind mehr als unser Schmerz


Hey behauptet keineswegs, unverwundbar zu sein. Sie berichtet von körperlichen Beschwerden, langen Phasen des Durchhaltens, medizinischen Fehldiagnosen und Situationen, in denen sie sich nicht ernst genommen fühlte. Auch Schwangerschaften, Notoperationen und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper gehören zu ihren „Krakeleien“. Indem weder Schmerz noch Überforderung verschwiegen werden, entfaltet der Text eine besondere Kraft. Immer wieder wird betont, dass sich ein Mensch nicht auf das reduzieren lässt, was ihm widerfahren ist.


Spannend sind die Erfahrungen Heys, die sie backstage bei Events von Größen des Showbusiness sammeln durfte. Bei zahlreichen internationalen Produktionen konnte die Autorin ihren Blick auf Kunst, Mode und Inszenierung schärfen, aber auch auf das, was dahinterliegt. In vier Teilen öffnet sie einen kreativen Raum für jedermann, denn Bühnen sind überall und nicht die VIPs vorbehalten. Seite für Seite wird immer klarer: Jeder von uns ist einzigartig mit all seinen kleinen Makeln, seinen Entscheidungen, seinen Talenten. Ein Kunstwerk eben.


Buch, Kunstkabine, Verein


Heys Wunsch, jedem Menschen einen Moment der Begegnung mit sich selbst zu ermöglichen, hat sie zur Idee der „Kunstkabine“ gebracht: ein geschützter Raum zum Innehalten, Durchatmen und Gesehenwerden. Die Idee steht zugleich für das Engagement der Autorin im gemeinnützigen Verein LoveARTtack. Buch, Kunstkabine und Verein folgen derselben Überzeugung: Wertschätzung kann sich ausbreiten, wenn Menschen beginnen, sich selbst mit mehr Liebe und Würde zu betrachten und diese Haltung an andere weiterzugeben.


Zum Schluss des Buches wird es ganz konkret, denn da geht es um Fragen nach der eigenen Identität, den persönlichen Farben, dem Alltag, den eigenen Wünschen und dem gewünschten Wirken – und nicht zuletzt dem Warum der individuellen Existenz. Spätestens an dieser Stelle wird die Intention Heys offensichtlich. Ihr Werk ist keine Autobiografie, sondern vielmehr in Aufruf, sowohl zu den leuchten Farben als auch zu den dunkleren Stellen in seinem Leben zu stehen – und zu gestalten, was noch offen und gestaltbar ist.


Über Sabrina Hey


Sabrina Hey ist Künstlerin des inneren Raumes, Modedesignerin und Maßschneidermeisterin. Sie arbeitet seit vielen Jahren backstage bei internationalen Produktionen und betreut Künstler wie Beyoncé, Lady Gaga, Harry Styles und Coldplay. Parallel dazu entwickelte sie eigene kreative Projekte, Workshops und Räume, in denen Menschen sich selbst neu begegnen können. Ihr zentrales Anliegen ist es, Menschen daran zu erinnern, dass sie selbstwirksam sind und ihr Leben als eigenes Kunstwerk gestalten dürfen.

(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.) (Bildquelle: )

04. September 2026 | ID: 35366 | Artikel löschen
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