Artikel gesamt: 154.343
Artikel gelesen: 15.801.022x

Steht unsere Zukunft bereits geschrieben?

13. März 2013 | ID: 3879

Steht unsere Zukunft bereits geschrieben?Die Jahreszahl ist vermutlich falsch - aber ob der restliche Inhalt des Buches wirklich nur aus der Luft gegriffen oder der Fantasie des Autors entsprungen ist, kann der Leser nur ahnen.

Bereits in 1948 verfasste George Orwell seine Dystopie "1984" - 1973 erschien der Science Fiktion Film mit dem Titel "Soylent Green", der im Jahr 2022 spielt. Beide Horrorszenarien trafen bisher nicht in der vorhergesehenen Folge ein, doch kann sich der Leser und Zuschauer im Moment sicher nicht des Gedankens erwehren, dass zumindest Teilszenarien nicht wirklich der Fiktion entspringen.

Ähnlich - oder sogar noch deutlicher wird der Sachverhalt in Alf Rollas Buch. Reale Menschen, virtuelle Bekanntschaften der Social Media Plattform "Facebook" spielen in seinem Roman "Liebe 2.0 - verliebt in den eigenen Klon" eine tragende Rolle.
War die Namensvergabe bei den Rollen vielleicht Goodwill an seine "Freunde" bei Facebook, die Handlung ist alles andere als das!

Glaubt man Alf Rolla, so wird 2040 der Mensch vom "Netz" beherrscht - von einem Internet, wie wir es uns allenfalls in Ansätzen vorstellen können. Egal ob Telefonat oder Essensbestellung, Taxiruf, Bahn oder Flugzeug - alles läuft online - und zum grossen Teil vollautomatisch. Dass es noch Menschen gibt scheint fast paradox - dass diese Menschen jedoch von Computern kontrolliert werden, nicht. Und über allem thront die Politik.
In Rollas Buch in Form des "Friedensamtes für die nationale Sicherheit". Es bestimmt alles, es weiß alles. Und nur, wer mit ihm konform geht, hat eine Chance auf ein Leben jenseits der "besseren Armutsgrenze" - denn selbst die Gedanken können kontrolliert werden.

Wer in dieser Welt geboren wurde, empfindet sie als normal. So auch Protagonist Ben Kratzenstein, der - zwar immer ein wenig am Rande der Legalität - doch dennoch ein in seinen Augen freies Leben führt. Bis zu dem Tag, an dem ihm in einer der derzeitigen "In-Lokale" sein eigener Klon begegnet. Denn diese Begegnung verändert alles.

Wer nicht in dieser Welt geboren würde, hat meist ein Alter erreicht, in dem er es als gesünder empfindet, sich abzufinden um seine letzten Jahre noch in Ruhe und Frieden verbringen zu dürfen. Nicht so jedoch Sina Schlüter - auch bekannt als "Die Regentin". Die Jahre im Gefängnis, die sie für den angeblichen Mord an ihrer Schwiegertochter dort verbracht hat, haben sie nur darin bestärkt, nicht alles hinzunehmen, was man ihr vorzusetzen versucht. Und wenn die Kontrolle die Rebellion unmöglich macht, muss man sich zuerst der Kontrolle entziehen. Das jedenfalls lehrt sie, als sie es schafft, Deutschland zu verlassen um von Österreich aus schlußendlich das deutsche Regime zu stürzen.

"Es gibt IMMER eine Lücke in einem scheinbar perfekten Plan" ... ist es das, was dieses Buch vermittelt? Oder nicht doch eher den Wunsch, der Leser möge wachsam bleiben bei dem und mit dem, was er "serviert" bekommt.

"Mag nicht alles stimmen - doch alles ist wahr!"

"Liebe 2.0 - Verliebt in den eigenen Klon" ist erhältlich in jeder Buchhandlung und Onlinebuchhandlung sowie direkt beim Verlag unter der ISBN: 978-3-942514-25-5 zum Preis von 9,95 Euro (265 Seiten)

Für den Inhalt ist allein der Verfasser (Informationen anzeigen) verantwortlich.

Das könnte Sie auch interessieren

Webseiten zu diesem Thema

  • Haben Sie eine Webseite zu dem Thema dieses Artikels? Dann ist eventuell eine Verlinkung möglich. Nehmen Sie einfach Kontakt auf und geben Sie dabei entweder die URL dieses Artikels oder die ID 3879 an.
SchlagwörterZukunft Dystopie Alf Rolla Science-Fiction Roman Buch lesen Traumstunden Verlag
Teilen auf Facebook Teilen auf Twitter Teilen auf Google+ RSS