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Kohlendioxid - eines der ältesten Abführmittel in seinem Wirkprinzip bis heute unerreicht!

06. November 2018 | ID: 160757

Kohlendioxid - eines der ältesten Abführmittel in seinem Wirkprinzip bis heute unerreicht!Bereits Anfang der 30er Jahre kam der Wiener Mediziner Prof. Dr. K. Glaessner bei seinen Forschungen zum Zusammenhang von Darmgasen und mensch-licher Verdauung zu dem Ergebnis, dass von allen beim Verdauungsprozess entstehenden Gasen hauptsächlich Kohlendioxid in der Lage ist, die Peristaltik des Dickdarms und damit den Abführvorgang anzuregen. Er fand heraus, dass CO2, direkt auf die Schleimhaut im Enddarm aufgebracht, nach kurzer Zeit einen Abführreflex auslöst, der dann zur Ausstoßung des Stuhls führt. Eine zentrale Rolle spielt dabei die für den Abführvorgang typische Gasblase. Normalerweise geht bei der Stuhlentleerung die Ausstoßung der Darmgase voraus, erst dann wird der eigentliche Entleerungsreflex ausgelöst. Bleibt dieser Reflex aus, dann ist auch keine Gasblase entstanden. In der anderen Richtung, d.h. mit der Entwicklung von Gas im Enddarm müsste sich dieser Reflex aber auch gezielt erzeugen lassen. Glaessner entwickelte auf Grundlage dieser Erkenntnis ein ebenso einfaches wie geniales Behandlungskonzept für Verstopfung: In einem Zäpfchen gebunden wird das Kohlendioxid direkt in den Enddarm gebracht. Mit der Auflösung des Zäpfchens wird das Gas in Form winziger Mikrobläschen freigesetzt. Diese Bläschen erzeugen einen Druck, der den natürlichen Abführre-flex auslöst. Dieser Therapieansatz ist gut verträglich, Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Er kann nicht zur Gewöhnung führen, da mit Kohlendioxid eine Substanz zugeführt wird, die ohnehin schon im Darm vorhanden ist. Die normalen Darmreflexe werden vielmehr reaktiviert. Bis heute werden CO2-Zäpfchen, die unter der Marke Lecicarbon® in der Apotheke erhältlich sind, erfolgreich eingesetzt bei gelegentlicher oder chronischer Verstopfung, Verstopfung bei Säuglingen und Kindern, Verstopfung bei Handicap bzw. bei Verstopfung als Folge von chronischen Grunderkrankungen wie Diabetes, Multipler Sklerose, Morbus Parkinson oder Schlaganfall, und bei Verstopfung als Nebenwirkung in der Schmerz- oder Krebstherapie. Informieren Sie sich auch weiterführend unter www.lecicarbon.de und fragen Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Apothekerin/Apotheker nach Lecicarbon®. Er oder Sie berät Sie gern.

Pflichtinformationen
Laienwerbung
Lecicarbon® E/K/S CO2 - Laxans
Anwendungsgebiete: Zur kurzfristigen Anwendung bei verschiedenen Ursachen der Stuhlverstopfung, z.B. bei schlackenarmer Kost oder mangelnder Bewegung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern. Zur Darmentleerung bei diagnostischen oder therapeutischen Maßnahmen im Enddarmbereich. Kann auch zusätzlich angewendet werden, wenn vorher andere Abführmittel erfolglos genommen wurden. Enthält (3-sn-Phosphatidyl)cholin (Sojalecithin). Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
athenstaedt, D - 35088 Battenberg (Eder), CH Brunnen

Fachkreise
Lecicarbon® E/K/S CO2 - Laxans
Zusammensetzung: Arzneilich wirksame Bestandteile: Natriumhydrogencarbonat 500 mg / 250 mg / 125 mg, Natriumdihydrogenphosphat 680 mg / 340 mg / 170 mg Sonst. Bestandteile: Hartfett, (3-sn-Phosphatidyl)cholin (aus Sojabohnen), hochdisperses Siliciumdioxid. Anwendungsgebiete: Zur kurzfristigen Anwendung bei verschiedenen Ursachen der Obstipation, z.B. bei schlackenarmer Kost oder mangelnder Bewegung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Defäkation erfordern. Zur Darmentleerung bei diagnostischen oder therapeutischen Maßnahmen im Enddarmbereich. Lecicarbon® kann auch zusätzlich angewendet werden, wenn vorher andere Abführmittel erfolglos genommen wurden. Gegenanzeigen: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei Darmverschluss (Ileus) und bei Megakolon (krankhafte Enddarmerweiterungen aus unterschiedlichen Ursachen); insbesondere bei Kindern und Säuglingen für alle Erkrankungen im Anal- und Rektalbereich, bei denen die Gefahr des übermäßigen Übertritts von Kohlendioxid in die Blutbahn besteht; bei Überempfindlichkeit gegenüber Soja, Erdnuss oder einem der sonstigen Bestandteile von Lecicarbon® CO2-Laxans. Lecicarbon® CO2-Laxans darf in der Schwangerschaft nach Rücksprache mit dem Arzt und in der Stillzeit angewendet werden. Nebenwirkungen: (3-sn-Phosphatidyl)cholin (Sojalecithin) kann sehr selten allergische Reaktionen hervorrufen. Hinweis: In seltenen Fällen kann das Einführen des Zäpfchens ein leichtes, schnell abklingendes Brennen verursachen. Enthält (3-sn-Phosphatidyl)cholin (Sojalecithin). Packungsbeilage beachten.
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