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Schweizer Fallschirmspringer macht mit erstem Sprung in den Jetstream auf Windenergie aufmerksam

01. August 2018 | ID: 153236

Schweizer Fallschirmspringer macht mit erstem Sprung in den Jetstream auf Windenergie aufmerksamDer Schweizer Marc Hauser (http://celebrity-speakers.de/redner/marc-hauser/) ist als erster Mensch der Welt aus über 7500 Metern über Australien in einen Jetstream aus einem Heißluftballon gesprungen. Als Jetstream werden Starkwindbänder bezeichnet, die sich in großer Höhe um die Welt ziehen. Unter Zuhilfenahme eines Jetstreams wollte Hauser einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufstellen.

Die Vorbereitungen für diesen besonderen Sprung waren sehr komplex. Viele Faktoren mussten in genau dem richtigen Moment zusammenspielen, "beginnend beim richtigen Wetter, der Flugfreigabe und der Verfügbarkeit von einem außergewöhnlichen Team", erklärt Hauser. "Jeder einzige von ihnen ist ein weltweit führender Experte aus seinem Gebiet und war unerlässlich, um die Risiken in dieser extrem feindseligen Umgebung zu minimieren", beschreibt der Unternehmer und Fallschirmspringer das Team.

In einem normalen Anzug für Fallschirmspringer und mit einer limitierten Sauerstoffunterstützung sprang der Schweizer aus dem Ballon in den Jetstream. Temperaturen von - 40 Grad hatten zuvor Probleme beim Ballon-Brennersystem ausgelöst.

Für Hauser ist das Speed Tracking, wo Abenteurer mit möglichst hoher Geschwindigkeit horizontal durch die Luft zu düsen, nicht nur ein riskantes Hobby, sondern auch eine gute Sache: "Von Anfang an wollte ich meine Leidenschaft für das Fliegen mit einer höheren Sache verbinden. Ich bin davon überzeugt, dass es ein enormes Potenzial gibt, viele Energieprobleme durch eine bessere und intelligentere Nutzung der Windenergie zu lösen. Hoffentlich wird unser Jetstream-Dokumentarfilm auf diese Ideen aufmerksam machen und zu mehr technischen Erfindungen führen."

Im Jahr 2012 hatte Hauser schon einmal einen Weltrekord aufgestellt. Seinen Weltrekord im Speed -Tracking-Flug von 304 km/h hatte er mit dem zusätzlichen Rückenwind im Jetstream brechen wollen. Doch technische Schwierigkeiten zwangen ihn zu einem vorzeitigen Absprung aus dem Heißluftballon.

Seine hauptsächliche Mission, mit seinem Sprung auf Höhenwinde als weitgehend ungenutztes Energiepotenzial aufmerksam zu machen, hat er nichtsdestotrotz erreicht.

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SchlagwörterMarc Hauser Geschwindigkeitsrekord Fallschirmspringer
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