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Golden Rock Inn - Farbenfroh im Garten Eden

02. Juli 2018 | ID: 151121

Golden Rock Inn - Farbenfroh im Garten EdenKeine Staus. Keine Termine. Keine Hektik. So wie früher eine Biermarke warb, könnte auch das Motto der Karibikinsel Nevis lauten. Hier gehen die Uhren langsamer, ist die Natur noch ursprünglicher, sind die Menschen lässiger, freundlicher. Und mittendrin: das pittoreske Boutiquehotel Golden Rock Inn.

Juli 2018 - Mitten auf den Hügeln von Gingerland und mit Blick auf das Karibische Meer hat das New Yorker Künstlerehepaar Helen und Brice Marden 2006 ein Hotelkleinod geschaffen, das wohl nicht nur auf Nevis seinesgleichen sucht. Rund um eine ehemalige Zuckermühle aus dem 19. Jahrhundert verteilen sich elf Cottages, ein Outdoor-Restaurant mit Pavillon und Wasserbecken, eine Bar und ein großer Außenpool. Das über 40 Hektar große Grundstück wurde von dem amerikanischen Star-Landschaftsdesigner Raymond Jungles gemeinsam mit den Mardens gestaltet: ein prachtvoller, tropischer Garten voll exotischer Bäume und blühender Pflanzen, dessen Besuch alleine schon lohnenswert ist.

Farbenfroh und zeitgenössisch
Für den Bau des Outdoor-Restaurants und verschiedener Außenbereiche konnte der amerikanische Architekt Ed Tuttle gewonnen werden, der einige der schönsten Aman Hotels gestaltet hat. Das Interior Design lag in den Händen von Helen Marden - mit Unterstützung von Designerin und Operations Managerin Nancy Beckham -, die in ihrer typischen Handschrift besondere Akzente gesetzt hat: mit farbenfrohen, zeitgenössischen Möbeln, die wunderbar im Kontrast zu dem historischen Mauerwerk stehen, Antiquitäten und Accessoires, die die Mardens von ihren zahlreichen Reisen zum Beispiel aus Marokko und Griechenland mitgebracht haben, und natürlich ausgewählter zeitgenössischer Kunst. Ähnlich farbenfrohe Akzente zeigt auch das zweite Hotel der Mardens in New York, das Tivoli.

Kein Zimmer gleicht dem anderen, aber jedes besticht durch sein buntes Interieur, seine Kunst und den Blick in einen grünen Dschungel (in dem man die Nevis-typischen Grünen Meerkatzen beobachten kann). Die elf Zimmer sind in alleinstehenden Cottages untergebracht. In der restaurierten, zweistöckigen Zuckermühle können vier Personen übernachten; daher ist sie vor allem für Familien geeignet.

Fangfrischer Fisch und exotische Früchte
Das Restaurant "The Rocks" ist nicht nur bei Hotelgästen sehr beliebt, sondern lockt auch Einheimische und Besucher der benachbarten Inseln. Hier werden vor allem täglich frisch gefangener Lobster, Fisch und Meeresfrüchte serviert, viele Früchte wie Mango, Passionsfrucht und Papaya, alles frisch und fein gewürzt zubereitet. Unbedingt probieren sollte man das berühmte Lobster Sandwich, Shrimps in Kokosnusscurry oder den gegrillten Mahi-Mahi mit Orangen und Nelken. Besonders am Abend strahlt The Rocks eine ganz besondere Atmosphäre aus, wenn Hunderte von Lichtern das Restaurant in eine sehr romantische Stimmung tauchen.


Übernachten:
11 Zimmer, EZ/DZ ab 250 US-Dollar pro Nacht inkl. Frühstück; im September geschlossen

Anreisen:
Mit Condor ab Frankfurt per Direktflug nach Antigua (5. November 2018 bis 8. April 2019) plus Anschlussflug mit LIAT nach Nevis oder mit Condor jeden Samstag per Direktflug nach Puerto Rico plus Anschlussflug mit Seaborne Airlines oder Tradewind.

Über Nevis
Nevis ist eine kleine, rund 93 Quadratmeterkilometer große Karibikinsel mit der Hauptstadt Charlestown und rund 11.500 Einwohnern - sowie doppelt so vielen freilebenden Grünen Meerkatzen, Eseln und Ziegen. Nevis gehört mit ihrer größeren Schwesterinsel St. Kitts zu den Kleinen Antillen. Die Landessprache ist Englisch (Commonwealth of Nations). Der höchste Berg ist mit 985 Metern der Nevis Peak, ein erkalteter Schichtvulkan. Ihre unberührte Natur,die Tatsache, dass kein Haus höher als ein Palmenbaum sein darf, geringer Verkehr, die freundlichen Menschen und ein angenehm leichter Wind machen die Insel zu einem noch wenig entdeckten karibischen Geheimtipp.

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