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Berliner Hip Hop Label ist Partner des Welt-Aids-Tages 2012

26. November 2012 | ID: 1298

Berliner Hip Hop Label ist Partner des Welt-Aids-Tages 2012Berlin, 26.11.2012

Platin Records Entertainment ist neuer Partner des Welt Aids Tages 2012. Gleichzeitig wird der Hauseigene Rapper ObenOhne Botschafter des Aktionstages.

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Informationen:


"Positiv zusammen leben" … und arbeiten!

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr hat in Berlin
die neue Kampagne zum Welt-Aids-Tag "Positiv zusammen leben!" vorgestellt.

HIV-positive Menschen wenden sich bis zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember an die Öffentlichkeit. Mit mutigen
Statements wie "Ich habe HIV. Und den Respekt meiner Kollegen. Hätte ich auch Deinen?"
werben sie auf Plakaten sowie in einem Kino- und TV-Spot für Toleranz und Solidarität.

Ziel dieser europaweit einzigartigen nationalen Kampagne ist es, Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit HIV in unserer Gesellschaft abzubauen. Die Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wird in Partnerschaft mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG), der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) und der Deutschen AIDS-Stiftung (DAS) umgesetzt.

Der Schwerpunkt der Kampagne liegt in diesem Jahr im Bereich "HIV in der Arbeitswelt". Hierzu
erklärte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr: "Eine HIV-Infektion führt nicht automatisch
zur Arbeitsunfähigkeit. Menschen mit HIV können und müssen für ihren Lebensunterhalt sorgen.
In Deutschland arbeiten nach aktuellen Schätzungen zwei Drittel aller HIV-Positiven. Daher
ist es wichtig, ein offenes Klima für HIV-Positive zu schaffen und Benachteiligungen im Arbeitsleben
abzubauen. Es gilt auch, HIV-Positive darin zu bestärken, offen mit ihrer HIVInfektion
umzugehen", so der Bundesgesundheitsminister.
Eine von der BZgA beauftragte Studie der DAH zeigt, dass 61 Prozent der befragten HIVPositiven
ihre Infektion am Arbeitsplatz verschweigen – häufig aus Angst vor Benachteiligung.
Diese Befürchtung ist nicht unbegründet. "Alarmierende 77 Prozent der befragten Menschen mit
HIV haben im Jahr vor der Befragung Diskriminierung im Alltag erlebt. Das zeigt, wie wichtig
unsere Kampagne ist", sagte BZgA-Direktorin Prof. Dr. Elisabeth Pott. "Wir wollen und müssen
irrationale Ängste abbauen und Mythen entgegentreten, um Ausgrenzung von Menschen
mit HIV zu verhindern. Deshalb haben wir in diesem Jahr auch gezielt Unternehmen, Institutionen
und Verbände angesprochen, uns als Partner zum Welt-Aids-Tag zu unterstützen." Das
Deutsche Jugendherbergswerk, Ford Deutschland, L'Oréal, B.A.D. Gesundheitsvorsorge und
Sicherheitstechnik GmbH (betreut europaweit 250.000 Betriebe mit vier Millionen Beschäftigten),
Stadt-/Hansebäckerei Junge und die Stadt München haben bereits zugesagt. "Sie werden
beispielsweise in ihren Unternehmen Aktionen gegen Stigmatisierung und Diskriminierung initiieren,
im Rahmen der Unternehmenskommunikation über die Themen berichten und Informationsmaterialien
zur Verfügung stellen. Mein ganz besonderer Dank gilt unseren Botschafterin/nen und Botschaftern. Sie verleihen der Kampagne ein Gesicht und geben ihr mit ihrer Authentizität
Glaubwürdigkeit", so Prof. Dr. Pott.

"Dass Menschen mit HIV am Arbeitsplatz mit Diskriminierung rechnen müssen, ist vollkommen
inakzeptabel", so Carsten Schatz, Vorstandsmitglied der Deutschen AIDS-Hilfe. "Dafür können
wir gemeinsam vieles tun: Arbeitgeber können das Thema zum Beispiel im Betrieb ansprechen,
Leitlinien zum Umgang damit erstellen und die Kampagne ‚Positiv zusammen leben!’ aktiv unterstützen.

Die gute Nachricht: Die Mehrheit der Arbeitgeber reagiert schon heute unterstützend
oder neutral. Weil man sich darauf aber nicht verlassen kann, müssen Menschen mit HIV und
anderen chronischen Krankheiten ausdrücklich unter den Schutz des Allgemeinen Gesetzes zur
Gleichbehandlung gestellt werden."

Dr. Ulrich Heide, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung, berichtete: "Aufgrund der fortschrittlichen medizinischen Versorgung hat sich die Lebenserwartung von Menschen mit HIV deutlich verlängert. Die Zahl der Betroffenen wird deswegen in den kommenden Jahren weiter wachsen.
Es leben schon heute nahezu doppelt so viele Menschen mit HIV/AIDS
in Deutschland als vor 15 Jahren. Viele von ihnen befinden sich in materiellen Notlagen. Die
Deutsche AIDS-Stiftung hilft jährlich mehr als 3.000 infizierten und an Aids erkrankten Menschen
in Deutschland in akuten Notlagen oder durch Hilfsprojekte."

Die Kampagne "Positiv zusammen leben!" kommuniziert multimedial: Neben Plakaten, Anzeigen,
einem Kampagnen-Flyer und Postkarten gibt es einen Kino/TV-Spot. Die neuen Partner
erhalten Unterstützung in Form von Aktionsmaterialien für die Vorortarbeit, Fachartikeln für die
Unternehmenskommunikation oder für Web- und Printauftritte. Das Portal www.welt-aidstag.
de ist die Informationsplattform, auf der ab sofort alle Materialien zur Verfügung stehen.
Hier finden sich auch Videoclips und Porträts aller Botschafterinnen und Botschafter, die von
ihren Erfahrungen in der Arbeitswelt, im Familien- und Freundeskreis, über HIV und die Behandlung, über Ausgrenzung, aber auch über Solidarität und Unterstützung berichten. Sie werden bis zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember bei bundesweiten Veranstaltungen zum Thema
HIV/AIDS präsent sein und den Medien für Interviews zur Verfügung stehen.
Die Kampagne "Positiv zusammen leben!" wird vom Verband der Privaten Krankenversicherung
e.V. und dem Fachverband Außenwerbung unterstützt.

Weitere Informationen unter http://www.welt-aids-tag.de und platin-records.de


Für den Inhalt ist allein der Verfasser (Informationen anzeigen) verantwortlich.

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